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Stücken eine kleine Chronik Liebe Stückener, liebe Geschichtsfreunde und Liebhaber von Dorfgeschichten, dies ist eine Zusammenstellung von Materialien und Informationen, Geschichten und Anekdoten über die Gemeinde Stücken. Hier wird auch Material, das 1998 während einer Ausstellung zur Dorfgeschichte Stückens im Naturschutzzentrum Stücken gezeigt wurde, zusammengefasst. Die gesammelten Informationen und Materialien ermöglichen dem Leser einen interessanten Blick in die Vergangenheit der Gemeinde Stücken. Wir haben die Daten nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Mündliche Überlieferungen sind im Nachhinein nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfbar. Deshalb wird hierfür keine Gewähr übernommen. Gegendarstellungen können uns helfen ein schärferes Abbild unserer Vergangenheit zu zeichnen. Besonderer Dank sei noch einmal den engagierten Dorfbewohnern Stückens ausgesprochen, insbesondere den beiden ehemaligen Bürgermeistern Herrn Krüger und Herrn Höpfner, der Pastorin Frau Lemke, des weiteren Frau Hannemann, Frau Wüstenhagen, Frau Rampo, Frau Wunsch, Herrn Wernitz, Herrn und Frau Heinicke, Herrn und Frau Schuchard, Frau Schülke, Herrn Langner, Herrn Deskau, Herrn Freund, Herrn Streidt und besonders dem Landschaftsförderverein Nuthe- Nieplitz" Stücken. Bereits 1993 hatte Herr Krüger anlässlich der 675-Jahr-Feier eine Chronik von Stücken erstellt. Diese Daten wurden eingearbeitet und ergänzt durch Daten und Materialien aus dem Brandenburgischen Landesarchiv und der Landesbibliothek in Potsdam sowie durch mündliche Informationen und Bilder der Bewohner Stückens. Graf von Lüttichau, heute wohnhaft in Gilching bei München, stellte uns Material der Familie von Brucken zur Verfügung. Nochmals unseren Dank an alle Mitwirkenden. Quellen _________________________________________________________________________ Der Ortsname Stücken" Zur Herkunft des Ortsnamens Stücken" gibt es in der Literatur verschiedene Aussagen. Dem Leser bleibt es überlassen, sich für eine zu entscheiden. I.Das Dorf Stücken soll in den frühesten Zeiten aus der Vereinigung verschiedener Ländereien mehrerer Ortschaften, namentliche der WM (Wendemark) - Dörfer Groß und Klein-Wretzow entstanden sein." (W. Riehl und J. Scheu, 1861) II."Der Name gehört zu mittelniederdeutsch sticke, sticken /Maskulinum "jedes langgestreckte, spitze Ding; Stecken, in die Erde geschlagener Pfahl' Die heutige amtliche Namensform Stücken, die zuerst 1775 auftritt, ist durch volksetymologische Anlehnung an niederhochdeutsch Stück entstanden. Eine Bildung zu mittelniederdeutsch stück nach 'Stück, Teil eines Ganzen, Ackerstück' liegt nicht vor, da alter Belege mit i geschrieben werden, das kein umgelautetes u kennzeichnen kann. In der Mundart der umliegenden Dörfer hat sich auch die Form sti'kn erhalten, während im Ort selbst nur die Form stükn gebraucht wird. Der Name des Nachbardorfes Körzin gehört zu urslawisch kyka "Stock, Stumpf. Da zu mittelniederdeutsch sticke sonst kaum Namen gebildet wurden, benannte man wohl das deutsch Dorf nach der benachbarten slawischen Siedlung." (Reinhard E. Fischer, 1967) III. Zunächst der Name Stücken - in alten Urkunden auch Sticken geschrieben, leitet Reinhardt Fischer aus dem niederdeutschen Wort 'Sticke, sticken'ab, was soviel wie Stecken, ein in die Erde geschlagener Pfahl bedeutet. Der Pfarrer und Heimatforscher Peters aus Blankensee nimmt dagegen an, dass der Name aus urbar gemachten Ländereien entstanden ist, die man als 'Stücke' bezeichnete." (Aus dem Zeitungsartikel ,, Ein Gruß aus Stücken ..." vom 25.3.1972) IV. Über die Entstehung des Dorfes wurde einst folgende Geschichte erzählt: Zur Zeit als die Deutschen in die Zauche kamen, wurden die Feldmarken der Dörfer neu vermessen und aufgeteilt. Nach der Aufteilung der Feldmarken stellte man fest, dass von einigen Dörfern Äcker übrig blieben. Auf diesen Ackerstücken wurde hierauf das Dorf Stücken errichtet Einen gewissen Wahrheitsgehalt muss diese Geschichte wohl haben, denn ein Heimatforscher aus diesem Ort stellte fest, dass die Feldmark von Stücken aus drei Teilen entstand, und zwar aus den Teilen der wüsten Feldmark Wendemark, aus Teilen der wüsten Feldmark Wreeze und aus der eigentlichen Feldmark von Stücken." (Aus dem Zeitungsartikel Kirchenbücher verbrannt" vom 4.3.1993) weiter mit: Von der ersten urkundlichen Erwähnung an - Bekannte Persönlichkeiten - Geheimnisvolle Orte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||